Wien, Graz oder Linz? Der Hochschulstandort OÖ in den Augen der Maturantinnen und Maturanten

Präsentation einer IMAS-Umfrage

Um genaue Informationen über das „Standing“ des Hochschulstandortes Oberösterreichs zu erfahren, hat das Meinungsforschungsinstitut IMAS International im Auftrag von Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Thomas Stelzer im Frühjahr 2016 218 oberösterreichische Maturantinnen und Maturanten persönlich interviewt. Die Anzahl der Interviews ist repräsentativ für Maturanten in Oberösterreich (Maturajahrgänge 2016 / 2017). Maturanten wurden als Schüler definiert, welche in im Schuljahr 2016 oder im Schuljahr 2017 an einer AHS, HTL oder kaufmännischen Schule maturieren werden.

Ziel dieser empirischen Untersuchung war es auch, die Bedürfniswelt und Motivlage der Maturanten in Oberösterreich demoskopisch zu beleuchten. Fokus lag dabei auf dem grundsätzlichen Interesse an einem Hochschulstudium, der Vorgehensweise bei der Informationsbeschaffung, den Motiven bei der Studienwahl und den Anforderungen an einen Studienort.

„Die Umfrage belegt, dass unser Bundesland als Hochschulstandort bei den jungen Menschen hoch im Kurs liegt. Die angehenden Studentinnen und Studenten informieren sich sehr genau und entscheiden sich bewusst für eine Hochschule in Oberösterreich. Das ist eine erfreuliche Entwicklung und Bestätigung für die ausgezeichnete Arbeit an den Hochschulen“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Thomas Stelzer.

Zukunftspläne werden mehrheitlich bereits deutlich vor der Matura geschmiedet

Rund ein Drittel der OÖ Maturanten beginnt erst kurz vor der Matura, sich über die Zeit nach dem Schulabschluss Gedanken zu machen. Die Mehrheit setzt sich mit der Zukunft jedoch schon früher auseinander: Ein Viertel der Befragten gibt zu Protokoll, bereits zu Beginn der letzten Schulstufe eine weitere Ausbildung oder den künftigen Beruf gedanklich im Visier zu haben, bei einem weiteren Drittel war dies bereits in der vorletzten Schulstufe oder noch früher der Fall. Insbesondere HTL-Maturanten beschäftigen sich überdurchschnittlich früh mit ihrem Werdegang nach der Matura.

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