Präsentation der neuen oberösterreichischen Forschungsförderung „STAR“ (Step Ahead through Research)

Gezielt Impulse Richtung Innovation setzen

Forschung bringt Innovation – und Innovation stärkt die Wettbewerbsfähigkeit, schafft neue Arbeitsplätze und sichert nachhaltig den Wohlstand. Oberösterreichs Forschungsquote liegt mit 3,15 % deutlich über dem Österreich-Durchschnitt von 2,96 % (lt. Erhebung der Statistik Austria 2013). Auch im internationalen Vergleich ist OÖ gut aufgestellt. Um künftige Herausforderungen zu meistern, müssen allen voran die Stärken Oberösterreichs weiterentwickelt und ausgebaut werden. „Wenn wir als Wirtschaftsstandort zu den europäischen Spitzenregionen aufsteigen wollen, dann müssen wir gezielt in die Forschung investieren. Mit der neuen oberösterreichischen Forschungsförderung „STAR“ werden wir in den nächsten Jahren zusätzlich 40 Millionen Euro in die Forschungslandschaft investieren“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Thomas Stelzer.

Die Forschungsförderung dient als effizientes Mittel dazu, gezielte Impulse in Richtung Innovation zu setzen. Die Förderlandschaft bietet dazu wirkungsvolle Instrumente – auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene. Auf regionaler Ebene liegt großes Potenzial, zielgerichtet auf die strategisch wichtigen Segmente, die lokalen Gegebenheiten, die Kernkompetenzen des Landes und auf die künftigen Herausforderungen einzugehen. Zum Beispiel wurden in den letzten Jahren drei regionale Calls zu den folgenden Themen durchgeführt:

  • Medizintechnik: Der Schwerpunkt liegt dabei auf Informationstechnologien im Bereich der Medizintechnik und der Simulation sowie Planung von Operationen
  • Produktionsstandort 2050: Umfasst Projekte in den Bereichen Composite-Bauteile, Leichtbauteile, Oberflächenbewertung für die Fahrzeugindustrie und Luftfahrt sowie zum Thema Interaktion Mensch-Maschine in der Produktion
  • Smart Mobility: Die Projekte adressieren logistische Verbesserungen in den für OÖ strategischen Industriezweigen, die Entwicklung von effizienten Motoren sowie verschleißfesten Materialien

Bislang war die OÖ Forschungsförderstruktur auf zwei wesentlichen Säulen aufgebaut. Die erste Säule beinhaltet im Wesentlichen die Förderung von F&E-Zentren und -Institutionen. Hier wurden die Strukturen und Richtlinien in den letzten Jahren konsequent weiterentwickelt, ein effizienter Monitoring-Prozess eingeführt und damit für hohe Qualitätssicherung gesorgt. Der zweite Pfeiler basiert auf einer sehr erfolgreichen und inzwischen langjährigen Zusammenarbeit mit externen Partnern – wie der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG und dem Wissenschaftsfonds FWF. Diese Kooperationen sorgen für enorme Skalierungseffekte.

Die Upper Austrian Research GmbH (UAR) spielt bei der laufenden Optimierung der OÖ Forschungsförderung eine zentrale Rolle. In enger Abstimmung mit den forschungsrelevanten Institutionen in Oberösterreich werden gemeinsam mit dem Land OÖ – Abteilung Wirtschaft, die Themen festgelegt, Konzepte erstellt, die entsprechenden Instrumente entwickelt und in bewährter Weise mit externen Partnern, wie z.B. der FFG umgesetzt. Alle F&E- sowie COMET-Zentren werden regelmäßig durch externe Experten evaluiert, welche von der UAR beauftragt werden.

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Foto: Land OÖ/Schauer